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Das Hero-Training

Alle Übungen mit zwei Levels, das Aufwärm-Ritual und der Hero-Pass. Einmal geladen, funktioniert alles auch ohne Internet.

11 Übungen2 LevelsHero-PassOffline nutzbar

Dein Hero-Pass

Nach jeder Session einen Stern antippen. 20 Sterne, dann ist der Hero-Status erreicht.

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Los geht's, die erste Session wartet.

Aufwärm-Ritual

Drei Minuten, immer gleich, immer vor dem Training.

1
Hampelmann

Beine auf und zu, Arme über den Kopf klatschen. Bringt den Kreislauf auf Touren.

2
Armkreisen

Große Kreise vorwärts, dann rückwärts. Macht Schultern warm und beweglich.

3
Traben auf der Stelle

Leichtes Laufen, Knie kommen locker hoch. Weckt die Beine auf.

4
Panda-Schüttler

Den ganzen Körper ausschütteln wie ein nasser Panda: Arme, Beine, alles. Lockert und bringt zum Lachen.

Die Übungen

Tippe eine Übung an, um beide Levels und die Begründung zu sehen.

Du rufst „links!“ oder „rechts!“, dein Kind schlägt mit der angesagten Faust gerade auf den Boxsack und geht sofort zurück in die Grundstellung. Erst langsam, dann schneller.

Kleiner Hero

Langsame Ansagen mit Pause. 2 Runden à 10 Schläge. Jubel nach jeder Runde!

Großer Hero

Schnellere Ansagen, auch Doppel-Ansagen („links-links-rechts!“). 3 Runden à 20 Schläge.

Warum das gut ist

Hören, entscheiden, handeln, in unter einer Sekunde. Das trainiert Reaktionsfähigkeit und Auge-Hand-Koordination, zwei Grundbausteine für fast jede Sportart.

Dein Kind steht vor dem Boxsack und pendelt mit dem Oberkörper langsam nach links und rechts, als würde es einem Schlag ausweichen. Die Füße bleiben aktiv, die Knie federn mit. Danach: zwei eigene Schläge als „Konter“.

Kleiner Hero

Großes, langsames Pendeln. 3 × 30 Sekunden. Wer schafft das leiseste Ausweichen?

Großer Hero

Pendeln + kleine Schritte um den Boxsack herum, dann Konter-Kombination. 3 × 45 Sekunden.

Warum das gut ist

Das seitliche Pendeln aus den Beinen trainiert Rumpfstabilität, Beinarbeit und dynamisches Gleichgewicht: dein Kind lernt, stabil zu bleiben, während es in Bewegung ist.

Dein Kind schlägt in lockerem Rhythmus auf den Boxsack. Wenn du „Stopp!“ rufst, friert es sofort ein, mitten in der Bewegung, wie eine Statue. Auf „Weiter!“ geht es weiter. Wer wackelt, gibt dem anderen einen Punkt.

Kleiner Hero

Stopp alle 5–10 Sekunden, Statue 3 Sekunden halten. 3 Runden.

Großer Hero

Unregelmäßige Stopps, Statue 5+ Sekunden, dabei auf einem Bein weiterbalancieren. 4 Runden.

Warum das gut ist

Die vielleicht wichtigste Boxsack-Übung überhaupt: Sie trainiert Impulskontrolle: Kraft aufbauen und sie im richtigen Moment stoppen können. Dein Kind lernt, dass Stärke und Selbstbeherrschung zusammengehören. Genau das unterscheidet Kampfsport von Raufen.

Ihr baut gemeinsam eine Schlagfolge, die sich Runde für Runde verlängert, wie „Ich packe meinen Koffer“, nur mit Fäusten: Runde 1: links. Runde 2: links, rechts. Runde 3: links, rechts, ausweichen. Und so weiter. Wer sich als Erstes vertut, beginnt die neue Folge.

Kleiner Hero

Folgen bis 4 Bewegungen, langsames Tempo, gerne mit lauter Ansage beim Schlagen.

Großer Hero

Folgen bis 8 Bewegungen, flüssiges Tempo, Ausweichen und Beinarbeit einbauen.

Warum das gut ist

Bewegungsfolgen merken und abrufen verbindet Kopf und Körper: Merkfähigkeit, Bewegungsplanung und Koordination in einer einzigen Übung, und das gemeinsame Erfinden macht daraus ein Spiel statt ein Training.

Dein Kind springt aus dem Stand gerade nach oben und landet bewusst weich: auf beiden Füßen, Knie federn tief mit, Arme nach vorn zum Ausbalancieren, wie ein Panda, der lautlos landet. Ziel: die leiseste Landung der Welt.

Kleiner Hero

Kleine Sprünge, tiefe „Panda-Hocke“ bei der Landung. 3 × 8 Sprünge.

Großer Hero

Höhere Sprünge, halbe Drehung in der Luft, trotzdem leise landen. 3 × 10 Sprünge.

Warum das gut ist

Weiches, kontrolliertes Landen ist eine echte Schlüsselfähigkeit: Wer gelernt hat, Stürze und Landungen abzufedern, bewegt sich in jeder Situation sicherer: beim Toben, auf dem Spielplatz, im Sport. Die federnde Matte gibt dabei das perfekte Gefühl dafür, wie „weich“ sich richtig anfühlt.

Schritt für Schritt zur sauberen Rolle: 1) Schaukeln auf dem Rücken wie ein Wackel-Panda. 2) Aus der Hocke rückwärts abrollen und zurück. 3) Der ganze Purzelbaum vorwärts: Kinn zur Brust, rund abrollen, in den Stand aufstehen.

Kleiner Hero

Stufe 1 und 2 üben, Purzelbaum mit Hilfestellung (Hand an den Hinterkopf führen).

Großer Hero

Mehrere Purzelbäume hintereinander die Matte entlang, Aufstehen ohne Hände.

Warum das gut ist

Rollen ist Raumorientierung pur: Der Kopf lernt, oben und unten auch dann zu sortieren, wenn sich alles dreht. Das schult den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung, Grundlagen für Turnen, Judo und jede Menge Alltagssicherheit.

Einbeinstand auf der Matte: klingt einfach, ist es aber nicht: Die Luftfläche wackelt bei jeder kleinen Bewegung mit. Arme dürfen ausbalancieren. Steigerung: Augen zu, oder du wirfst deinem Kind dabei einen Softball zu.

Kleiner Hero

10 Sekunden pro Bein halten, Arme weit wie Panda-Flügel. 3 Durchgänge.

Großer Hero

20+ Sekunden, dabei Ball fangen und zurückwerfen oder Augen schließen. 3 Durchgänge.

Warum das gut ist

Auf instabilem Untergrund arbeiten unzählige kleine Muskeln in Füßen, Beinen und Rumpf ununterbrochen mit. Gleichgewichtstraining in seiner effektivsten Form. Davon profitiert jede andere Bewegung, vom Fahrradfahren bis zum Klettergerüst.

Die Kreise auf deiner Panduulin-Matte werden zum Spielfeld: Ihr legt gemeinsam eine Sprungfolge fest: beidbeinig in den ersten Kreis, auf einem Bein in den nächsten, halbe Drehung, Panda-Hocke am Ende. Jede Runde eine neue Regel.

Kleiner Hero

Einfache Folgen: beidbeinig springen, in jedem Kreis kurz stoppen. Farben oder Kreise laut ansagen.

Großer Hero

Einbeinsprünge, Drehungen, rückwärts, und auf Zeit: Wer schafft den Parcours am flüssigsten (nicht am schnellsten, Kontrolle zählt)?

Warum das gut ist

Hier kommen gleich drei Hero-Kräfte zusammen: Sprungkraft, Gleichgewicht bei jeder Zwischenlandung und Bewegungsplanung („Was kommt als Nächstes?“). Und weil dein Kind die Parcours-Regeln miterfindet, trainiert es freiwillig immer weiter.

Quer durchs Zimmer in drei Tier-Gängen: Bärengang (auf Händen und Füßen, Po hoch), Krabbenlauf (Bauch nach oben, rückwärts auf Händen und Füßen), Froschsprung (aus der tiefen Hocke weit nach vorn springen).

Kleiner Hero

Jedes Tier einmal quer durchs Zimmer, mit passenden Tiergeräuschen (Pflicht!).

Großer Hero

Staffel auf Zeit: alle drei Tiere hintereinander, 3 Durchgänge, letzte Runde rückwärts.

Warum das gut ist

Tiergänge sind Ganzkörper-Kraft in Spielform: Sie stärken Arme, Schultern und Rumpf, genau die Stützkraft, die Kinder auch für Handstand und Klettergerüst brauchen.

Einbeinstand-Duell zwischen dir und deinem Kind: Wer steht länger auf einem Bein? Steigerungen Runde für Runde: Arme verschränken, Augen schließen, das freie Bein malt Kreise in die Luft, dabei bis 20 zählen.

Kleiner Hero

Freies Balancieren mit Armen, kleine Wettkämpfe gegen Mama oder Papa.

Großer Hero

Augen zu, Zusatzaufgaben (zählen, buchstabieren): Multitasking auf einem Bein.

Warum das gut ist

Gleichgewicht lässt sich trainieren wie ein Muskel, und Fortschritte kommen schnell. Kaum eine Übung gibt Kindern so zuverlässig das Gefühl: „Letzte Woche 5 Sekunden, heute schon 15!“

Du bewegst dich langsam durch den Raum: gehen, ducken, seitwärts, hüpfen. Und dein Kind ist dein Schatten: Es macht jede Bewegung zeitgleich nach. Dann Rollentausch: Jetzt führt dein Kind, du bist der Schatten.

Kleiner Hero

Große, deutlich getrennte Bewegungen, langsames Tempo: eine Bewegung, kurz halten, nächste. Gerne laut ansagen. 2 × 1 Minute, danach Rollentausch.

Großer Hero

Gegenüber statt hinterher: Jetzt ist es ein Spiegelbild, links wird rechts. Höhen wechseln (Hocke, Stand, Zehenspitzen), schnelleres Tempo, ohne Worte. 3 × 90 Sekunden.

Warum das gut ist

Eine Bewegung sehen und sie sofort in den eigenen Körper übersetzen: über diesen Weg lernen Kinder motorisch am meisten. Auge, Bewegungsplanung und Körpergefühl arbeiten gleichzeitig, und weil du die Bewegung vorgibst, entstehen ganz nebenbei Muster, die dein Kind allein nie gewählt hätte: seitwärts, tief, über Kreuz. Beim Rollentausch kommt das Führen dazu: wer vorgibt, muss sich seine Bewegung erst selbst überlegen.

Die Panda-Olympiade

Einmal im Monat wird aus der Session ein Familien-Event. Fünf Stationen, alle machen mit.

Fünf Stationen, ein Nachmittag

Punkte gibt es nicht nur für Leistung, sondern für die sauberste Technik, die leiseste Landung und das lustigste Tier.

  1. 1 · Kraft10 Schläge auf den Boxsack oder Schattenboxen. Punkte für die sauberste Technik.
  2. 2 · BalanceFlamingo-Stand, alle gleichzeitig. Punkte für den, der zuletzt wackelt.
  3. 3 · SprungFünf Sprünge mit Panda-Landung. Punkte für die leiseste Landung.
  4. 4 · TempoTier-Parade als Staffel. Punkte für das lustigste Tier.
  5. 5 · KopfPanda-Kombi, Bewegungsfolge merken. Punkte für die längste Folge.

Guide zum Mitnehmen

Der komplette Guide als PDF, mit Hero-Pass zum Ausdrucken.

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